Erotischer Adventskalender – der Test – Tag 1

So, endlich kann es losgehen!

Als kleine Randinfo für euch: Ich öffne bereits am Vortag das jeweilige „Törchen“ – ja, ich darf das – damit ich am Tag danach die Erfahrungen sortieren, zu Papier bzw. zu Blog bringen kann und euch so also pünktlich den Bericht präsentieren kann. Das heisst, das ich also gestern bereits das Vergnügen hatte, hehe 🙂

Gespannt und freudig erregt haben mein Mann und ich also nun den Kalender vor uns. Ich ziehe das weisse kleine Schächtelchen heraus und – Halt, Stopp! Ich möchte euch noch kurz etwas zur Gesamtaufmachung des Produkts erzählen.

Beim Öffnen des Pakets, in dem er angeliefert kam, hatte es neben dem Kalender selbst ein kleines Buch dabei, das quasi der Kalender im Printformat ist und über den jeweiligen Türcheninhalt kurz berichtet. Auch sind kleine Texte und Tipps beinhaltet wie man mit dem Kalender umgehen kann, wie er ein Teil eines verrückten Wintermärchens werden kann etc. Sehr schön geschrieben und weder anzüglich oder zu eindeutig auf die Horizontale bezogen. Weiter war ein freundliches Schreiben beigelegt, das über administrative Geschichten, wie Rechnungsversand, Kontaktadresse bei Fragen oder Input zum Kalender etc. aufklärt und darüber informiert, dass der Kalender vom Umtauschrecht ausgeschlossen ist. Letzteres ergibt durchaus Sinn … Der Adventskalender wirkt sehr stabil und besteht aus 24 „Türchen“ in Form von unterschiedlich grossen Schächtelchen. Auf der Frontseite ist ein weihnachtliches Motiv zu sehen, das edel gestaltet ist. Insgesamt also schon mal ein sehr guter Start, der Freude und Lust macht, täglich die Überraschungen zu erleben!

So, nun geht’s dem Schächtelchen Nummer 1 also an den Kragen. Mein Mann – bereits unter der Bettdecke – erklärt sich bereit, es zu öffnen, da ich – aufgeregt auf der Decke sitzend – alles genau sehen möchte und noch nicht wirklich weiss, wo ich mit mir hinsoll, mich frage, wie dieses Experiment werden wird und überhaupt denkt es in meinem Kopf grad nach und nach und nach und tausend Gedanken hüpfen wild herum.

Der Inhalt: Female Orgasm Enhancer. Die deutsche Übersetzung auf dem kleinen, rosanen Schächtelchen, das sehr schön designt ist, lautet: „Orgasmusverstärker für die Frau. Begünstigt das Empfindungsvermögen Ihres Intimbereichs und intensiviert den Höhepunkt. Eine kleine Menge auf die Klitoris auftragen. Äusserliche Anwendung.“ Gut, das klingt schon mal vielsprechend … Der Ausdruck „Orgasmusverstärker“ lädt in meinem Kopf zu Diskussionen ein: Wäre nicht besser ein „Zum-Orgasmus-helfendes-Mittelchen“? Denn ein Verstärker des Orgasmus ist ja eigentlich purer Luxus. Eine Klimax (wie anscheinend ein Synonym im bildungssprachlichen Bereich lautet – Quelle: Duden) zu bekommen, ist ja meistens das erklärte Ziel des Akts an sich und wenn er dann noch verstärkt ist, na, ich weiss nicht, ob das dann nötig ist? Vielleicht war dies aber auch die Idee, die hinter diesem Produkt steckt und lediglich der Name lässt – zumindest mich – etwas stutzen. Aber, das werden wir ja jetzt gleich herausfinden! Im Schächtelchen enthalten sind 7 einzeln verpackte Portionen, die – wirklich sehr praktisch – „one hand open“ sind. Noch kurz im Booklet nachgelesen, ob noch wichtige „Informationen“ zu beachten sind (natürlich nicht, was auch immer ich erwartet habe *kopfschüttelübermichselbst*) und frisch, fromm, fröhlich ans Werk.

Die besagte Stelle wird also sanft mit diesem Mittelchen eingerieben und durch die kleine Massage fühlt es sich schon mal sehr nett an …  Spürbar wird, wie die Stelle etwas an Wärme gewinnt und so dem Begriff „heiss“ langsam näher kommt … Die Creme riecht sehr unaufdringlich und hat einen leicht süsslichen Geschmack, der auch im Mund nicht stört. Weiters besitzt sie quasi eine „Gleitmittel-Funktion“, die das Liebesspiel etwas „reibungsloser“ gestalten lässt und deshalb auch positiv zu erwähnen ist. Tja, und das war es auch schon an Lobhudelei über dieses Produkt, denn ich habe während des Liebesakts keinen Orgasmus bekommen. Und wenn ich das Mittel beim Namen nehme, kann ich also deshalb nicht sagen, ob es nun wirkt oder nicht. Ernüchtert? Ja, ein bisschen. Aber nicht enttäuscht, denn die Erwartungshaltung war von meiner Seite aus doch sehr hoch und was leider auch nicht half, war das ständige Nachdenken, ob das Mittel nun wirkt und falls ja, wie ist der Unterschied zu beschreiben und falls nein, wieso nicht etc. Na ja, wir hatten trotzdem unseren Spass und wenn ich versuche, die nächsten 23 Tage nicht so verkrampft an die „Sache“ ranzugehen, ist dies sicher hilfreich. Das Mittelchen wird auf jeden Fall die nächsten Male wieder angewendet, immerhin haben wir noch 6 Portionen, die es aufzubrauchen gilt.

Ich freue mich nun schon auf morgen, wenn es das nächste Türchen zu öffnen gibt.

Kleines Randwissen gefällig? Die Herkunft des Begriffs „Orgasmus“ erklärt Wikipedia wie folgt: zu griechisch orgãn = strotzen, schwellen; vor Liebesverlangen glühen.

 

 

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