Erotischer Adventskalender – der Test – Tag 5

Als ich an Tag 2 über den Einsatz des Penisringes berichtet habe, habe ich mich gefragt, wie wohl der Teil des Körpers heisst, aus dem der Penis „herauswächst“. Die Recherchen im Internet führten mich auf eine Seite einer Frau, die in einem „Vulva-Projekt“ und einem „Penis-Projekt“ verschiedene Bilder dieser zwei Geschlechtsteile auf ihrer Homepage in Form einer Bilder-Galerie veröffentlicht. Den Namen des von mir gesuchten Begriffes habe ich dort zwar nicht gefunden, aber ich habe sicher eine Stunde lang mit grossem Interesse die verschiedenen Formen und Farben und Grössen der dort abgebildeten Genitalien studiert. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in aller Ruhe haargenau eine andere Mumu oder verschiedene Penisse anzuschauen? Oder auch Vergleiche mit dem eigenen Geschlechtsorgan anzustellen? Ich für meinen Teil empfinde nun meine Liebesspalte als konkurrenzfähig, hübsch und bin sehr zufrieden mit ihr.

Diese Erkenntnis im Hinterkopf habend berichte ich heute Abend meinem Mann von dieser Seite und möchte ihn dazu bewegen, sich die Bilder auch anzuschauen. Seine Reaktion: „Warum soll ich mir diese Fotos anschauen? Nein, es interessiert mich wirklich nicht, wie die Penisse anderer Männer ausschauen und andere Mumus muss ich auch nicht sehen.“ Diese Aussagen ignorierend zeige ich ihm trotzdem die Bilder in der Hoffnung, ein Gespräch über dieses wichtige Organ in Gang zu bringen und so vielleicht einen stimmungsmachenden Eingang zur heutigen Kalendertürchen-Bearbeitung zu finden. Diese Idee ging ziemlich nach hinten los, denn mein Mann verzog das Gesicht und schaute demonstrativ in die andere Richtung.

Gut, dann also etwas verstimmt auf ins Schlafzimmer. Freudig zeige ich die schwarzen Handschellen vor, die im heutigen Schächtelchen versteckt waren und bitte Peter darum, für musikalische Umrahmung zu sorgen. Auf seine Frage: „Was möchtest du denn hören?“, antworte ich: „Irgendetwas Sphärisches“. „Was meinst du mit „irgendetwas Sphärisches“? „Keine Ahnung, irgendwas Schönes, Stimmungmachendes.“ Eine Minute später erklingen auch tatsächlich schöne sanfte Klänge aus den Handylautsprechern. Mit den Händen hinter meinem Rücken schlüpfe ich in die Handschellen und mein Mann verstellt sie so, dass ich mich nicht mehr selbstständig befreien kann. Kann ganz spannend werde, denke ich mir. Bis ich mir meiner etwas unbeholfenen Position bewusst werde, da ich wurmähnlich auf dem Bauch liege. Ich drehe mich also um und liege nun auf den zusammengepferchten Händen auf dem Rücken. Die Handschellen haben zwar eine Lederimitathülle, doch so richtig bequem ist das trotzdem nicht. Gut, konzentriere ich mich auf etwas anderes: Auf die sphärische Musik! Prima Idee! Bis ich realisiere, dass sie mittlerweile in einen gottesdienstähnlichen Gesang übergegangen ist, indem zarte Kinderstimmchen irgendein Kyrie eleison (Ja, musste schnell googeln, wie man das wohl schreibt) zum Besten geben. Wirklich sehr lustfördernd … „Schatz, kannst du bitte die Musik wechseln?“ „Ja, kommt sofort!“ Es werden also neue Töne gesucht, während ich noch immer mehr oder minder verkrüppelt auf meinen Händen liege. Neue Musik erklingt und ich beschliesse zu testen, ob ich wohl meine Hände unter meinem Po hindurchbekomme, sodass ich sie über die Beine bewegen kann. Funktioniert nicht, mein Allerwertester ist zu breit. Kurzes Geschimpfe meinerseits und noch ein Versuch und zack: Die Hände sind frei! Allerdings nur weil die Handschellen gerissen sind … Okay, ja, klar, das soll ja nicht Ziel der Übung sein, dass ich mich versuche zu befreien, doch etwas aushalten sollten die Dinger doch. Anyway, es wird nun improvisiert und ich stelle mir einfach vor, dass ich doch noch gefesselt bin und zwar oben am Bettrand. So lande ich dann doch noch im Orgasmus-Olymp und die Fesseln instant im Müll.

PS: Übrigens bekomme ich seit der eingangs erwähnten Recherche auf vielen Webseiten ganz verschiedene Vorschläge unterbreitet, welche Themen ich wohl „auch noch“ interessant finden könnte – wirklich sehr spannend.

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