Erotischer Adventskalender – der Test – Tag 16

Da Peter noch immer krank ist und im Bett liegt, fällt auch heute das Türchen öffnen aus. Nein, fällt es nicht, öffnen können wir es ja und uns vielleicht ein bisschen Inspiration holen. Argh, welche Enttäuschung: Ein Kondom, eine Dosis Gleitmittel und ein Tuch, um den Intimbereich zu reinigen. Wann haben wir das letzte Mal einen Gummi verwendet? Keine Ahnung, aber es gehörte noch nie zu meinen Vorlieben … Ganz ehrlich … Natürlich ist mir klar, dass es vor allem zu Beginn einer Liaison, Liebschaft, neuen Beziehung, Techtelmechtel oder was auch immer dazu gehört und unabdingbar ist. Trotzdem mochte ich dieses Unterbrechen, um das Kondom überzuziehen noch nie.

Und nun sollen wir uns wieder damit befassen? Na gut, machen wir – wenn Peter wieder auf den Beinen ist! In der Zwischenzeit erzähle ich euch von meinem Mädelsabend, an dem sich mein Liebster ja mit dem Masturbator vergnügt hat und vorgestern darüber im Blog berichtet hat *kusszuwerf*

Wir waren im Kino und haben uns „Bad Moms 2“ zu Gemüte gezogen. Leute, ich kann mich nicht erinnern, dass es im ersten Teil auch so „versext“ zu und her gegangen ist. Dass der Film nichts für Männer ist, war uns klar, weil wir schon in der Vorschau gesehen haben, dass sich neu ein Stripper in die lustige Truppe integriert … Dennoch haben ein paar Frauen ihre armen Partner ins Kino mitgeschleift. Gut, vielleicht wollten sie ja mit, aber das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Auch verstehe ich nicht, dass es zwei, drei deutlich Minderjährige Mädels wohl in Begleitung ihrer Mütter im Kino hatte (ca. 12 Jahre alt).

Gleich zu Beginn eine Szene, in der die Tochter des Freunds der ersten Mutter letztere damit konfrontiert, dass es wohl nicht mehr lange gehe in deren Beziehung, bis sie auseinandergehen würden. Auf die erstaunte Frage, wieso denn die Kleine dieses Gefühl hat, bekam sie zur Antwort: „Weil ich euch vorgestern Abend gehört habe und du gestöhnt und geschreit hast: Oh mein Gott – oh mein fucking Gott etc.“ (Anmerkung: Das ist kein Zitat, nur ungefähr sinngemäss weitergegeben, ich kann mich an den genauen Wortlaut nicht mehr erinnern) – Bätsch, das hat gesessen. Und beschreibt effektiv ein wahres „Problem“, das wohl alle Eltern kennen dürften, uns eingeschlossen.

Wenn meinereiner auf dem Weg zum Orgasmus ist, dann muss ich auch jedes Mal in die Decke beissen, oder in meinen Arm, oder was auch immer gerade in der Nähe ist. Ich „muss“ dann laut sein und kann das Stöhnen oder/und Aufschreien auch nicht kontrollieren oder unterdrücken. Sicher kann ich die Lautstärke etwas kontrollieren und regulieren, aber unterlassen kann ich diese Lautmalereien nicht.

Peter kann das! Sprich, er ist sowieso leiser als ich. Was mich eigentlich stört, da es teilweise so für mich schwieriger, ist zu erkennen, was er gut und was er noch besser findet. Aber in „normalen Ehezeiten“ beneide ich ihn um diese Eigenschaft …

Zum Film zurück: Wir haben an vielen Stellen laut gelacht und uns köstlich amüsiert. Sei es in den Situationen mit den Müttern der Mütter (dies ist ja die Hauptstoryline) oder wenn „gezeigt“ wurde, wie einem Stripper die Hoden gewaxt werden und welche Konversation dort betrieben wird. Der Film spielt in der Weihnachtszeit und beschreibt auch den Stress, den sich viele Mütter selber machen und/oder den Druck, dem sie sich aussetzen, um es allen recht zu machen, „nur“ um ein perfektes Weihnachtsfest zu erhalten.

Für alle, die auch diesen Druck spüren: Schnappt euch eure Freundin, euren Mann, eure Frau oder euren Partner und gönnt euch diesen Film! Er ist a) sehr unterhaltsam, b) beschreibend, wie Mutter-Tocher-Situationen im Erwachsenenleben sein können und welche Schwierigkeiten je nach Charakter oder Erlebtem daraus resultieren können (zwar sehr überspitzt dargestellt, aber der Kern ist wie meist sehr wahr), c) herrlich entspannend in Hinblick auf die kommenden, vielleicht anstrengenden Festtage und d) pädagogisch wirksam, um sich am Weihnachtsfest auf das wirklich Wichtige, auf das Wesentliche zu besinnen …

 

 

 

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