Erotischer Adventskalender – der Test – Tag 22

Klasse: Ein neuer Vibrator! Oh, und sogar ein G-Punkt-Vibrator. Das trifft sich wirklich super, denn mein kleiner silbriger Freund ist doch mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und das Batteriefach hält mehr schlecht als recht … Meist dann, wenn ich kurz vor dem Höhepunkt stehe, hört er auf zu vibrieren und ich habe die Batterien in der Hand …

Mit etwas Wehmut „kübilisiere“ ich meinen Freudenspender und bedanke mich bei ihm für die vergangenen 10 Jahre, in denen er mir beigestanden ist – in guten und schlechten Zeiten *tschnieff*.

Heute Abend habe ich etwas „Me-Time“, da mein Mann mit Kollegen um die Häuser zieht, so kann ich ideal ein Schäferstündchen mit dem pinken Mitbewohner abhalten. Er ist tatsächlich pink, so wie alle Gadgets, die im Kalender versteckt waren. Wo steht bitte geschrieben, dass Frauen die Farbe Pink im Sexspielzeugbereich bevorzugen?

Ich denke darüber nach und google etwas herum und stosse auf folgendes Zitat: „Pink ist einfach feminin, frisch und alles andere als langweilig.“ Weiters führt der Link dann auf eine Seite mit 50 Sex-Toys, die tatsächlich alle pink sind …

Quelle: http://www.gofeminin.de/liebe/album1051169/pretty-in-pink-die-besten-sextoys-0.html#p1

Gut, dann bin ich also nicht feminin, nicht frisch und äusserst langweilig – denn ich hasse die Farbe Pink! Okay, hassen ist ein zu starkes Wort … Aber schön finde ich die Farbe nicht! Aber egal, wenn Kollege G-Punkt-Vibrator seinen Dienst erfolgreich antritt, dann kann ich darüber hinwegsehen, denn ich sehe mir ja eigentlich auch nicht zu, während ich mich selbst befriedige.

Dann los – ab ins Bett und eine kleine Drehung später vibriert mein neuer Freund fröhlich vor sich hin. Ich führe ihn also ein und merke mir, wo die spitze Nase ist – irgendwie erinnert er mich an einen Delfin, allerdings an einen mit einer pinken Pigmentstörung -, damit ich ihn an den richtigen Ort lotsen kann, um so den G-Punkt zu treffen. Da fällt mir ein, dass ich überhaupt keinen Plan habe, wo denn besagter Spot sein soll! Irgendwo kurz nach dem „Eingang“ Richtung Bauchdecke – das ist meine Erinnerung. Und dass nicht alle Frauen einen solchen Punkt hätten, habe ich auch irgendwo mal gehört.

Gut, dann fragen wir mal Dr. Google, der kann mir sicher helfen. Und tatsächlich komme ich auf eine Seite, die eine Anleitung bereithält. Quasi „G-Punkt finden für Dummies“ – na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Aber schon beim ersten Anleitungsschritt scheitere ich: „So kommen Sie Ihrem Orgasmus einen Schritt näher: Bitten Sie Ihren Partner oder Sexualpartner um Hilfe. Legen Sie sich auf den Bauch.“ He, ich habe aber keinen Partner, ob es wohl mit dem Vibi auch funktioniert?

Lesen wir mal weiter: „Anschließend soll Ihr Partner zwei oder drei Finger in Ihre Vagina einführen und mit den Finger die vordere Scheidenwand massieren (Zur Bauchdecke hin). Heben Sie dabei Ihr Becken leicht an! Sollten Sie es vorziehen auf dem Rücken zu liegen, sollte Ihr Partner zwei Finger in Ihre Vagina einführen um Ihren G-Punkt zu finden und diese zur Bauchdecke hin krümmen, dabei entsteht ein leichter Druck auf die Bauchdecke. Ihr Partner sollte den G-Punkt nun gefunden haben. Eine kleine raue Stelle kann ein Hinweis dafür sein, dass er richtig liegt. Auch Sie sollten spüren, dass er einen besonders empfindlichen Teil Ihrer Vagina berührt. Achtung: Sollten Sie unter Vagina-Trockenheit leiden, sollten Sie unbedingt ein Gleitgel zur Hand haben, bestenfalls eines auf Wasserbasis. Durch trockene Reibung könnte so die Stimulierung unangenehm werden.“

Quelle: https://www.fem.com/liebe-lust/anleitung-g-punkt-finden-leicht-gemacht

Na, das sollte Kollege Essig wohl hinbekommen! Ich drücke also seine vibrierende Nase sanft an meine Bauchdecke und versuche, irgendwelche netten Gefühle zu entdecken. Leider negativ und auch nach mehreren Minuten verzweifelten Suchens haben „wir“ nichts bei mir ausgelöst. Etwas frustriert und desillusioniert missbrauche ich ihn nun als klitoralen Freudenspender und erreiche innert Sekunden meinen Höhepunkt. Geht doch! Wer braucht schon einen G-Punkt?

Ich möchte aber nicht aufgeben und beschliesse, dass mir mein Liebster helfen muss. Vielleicht hat er Erfolg und ich kann es dann beim nächsten Mal selbstständig mit dem pinken Kollegen versuchen. Heute wird es aber nichts mehr mit meiner Idee und ich hoffe, dass sich Peter die nächsten Tage meiner verzweifelten Bitte annehmen wird.

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