Erotischer Adventskalender – der Test – Tag 23

Heute ist der letzte Arbeitstag in diesem Jahr – herrlich! Heute haben wir in unserem Plan definiert, dass wir die Peitsche, das Bondage-Seil und den Federtickler ausprobieren möchten. Doch als der Tag langsam zu Ende geht, merke ich, wie gross meine Unlust ist und in meinem Kopf Tausend Sachen herumschwirren, die noch zu erledigen sind vor dem Weihnachtsfest.

Natürlich bin ich neugierig und möchte auch einmal „Fifty Shades of Grey“ spielen, denn die Beschreibung der drei Artikel klingt sehr verheissungsvoll:

„Streichle mit den Federn über den Körper deines Partners und reize ihn so lange, bis er/sie es vor Lust kaum noch aushält.“ Der Federtickler: ein schwarzer Stab, an dem vorne schwarze Federn befestigt sind.

„Fesselt euch gegenseitig, ganz egal an was, und lasst euch lustvoll in die Kontrolle eures Partners fallen.“ Das Bondage-Seil: rot, mit silbrigen Enden.

„Mit dieser Peitsche kannst du deinen Partner spielerisch necken oder auch bestrafen. Erlaubt ist, was beiden gefällt!“ Die Peitsche: schwarz, aus einem angenehmen Material.

Als Peter nach Hause kommt und genervt seine Tasche in den Ecken der Garderobe wirft, denke ich schon: Oje, das kann ja heiter werden. Wenn er in dieser Laune noch eine Peitsche in die Hand nimmt, dann bin ich geliefert. „Vanessa, ich bin sowas von nicht in Stimmung für irgendwelche Sado-Maso-Sessions, lass es uns bitte verschieben“, meint mein Liebster und ich bin heilfroh, dass er das sagt.

So improvisieren wir und gehen nach dem Abendessen und nachdem die Kleine ins Land der Träume gedüst ist, ins Badezimmer, um das auszuprobieren, das eigentlich auf morgen geplant gewesen wäre: Badeherzen-Konfetti. Eine durchsichtige Schachtel in Herzform mit rosanen kleinen Herzen drin.

Herrlich: Zusammen ein heisses Bad geniessen, ist in dieser hektischen Zeit etwas Wunderbares. Im Hintergrund läuft Leonard Cohen und zwei grosse Kerzen sorgen für die richtige romantische Beleuchtung. Schade, dass wir keine grössere Badewanne haben, denn für erotische Spielereien bietet sie leider keinen Platz. Wir haben es vor ein paar Jahren ausprobiert, doch ausser aufgeschundenen Knien und einer halben Überschwemmung ist nichts daraus resultiert. So verabschieden wir uns nach 30 Minuten von unserem dampfenden Badezimmer und schlüpfen im kühlen Schlafzimmer unter die Decke.

Als ich die Hände meines Mannes an meinem Po spüre, bin ich glücklich, dass wir heute so einen sanften Abend hatten. Wir werden den „Fifty-Shades-of-Grey-Abend“ sicher noch ausprobieren, aber dann, wenn wir beide in der richtigen Stimmung sind. So kurz vor Weihnachten haben wir es beide nicht hinbekommen, uns die dafür nötigen freien unbeschwerten Stunden in unserem Alltag freizuschaufeln.

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